Fettstoffwechsel und Bewegung
- Die Fettverbrennung steigt mit der Intensität bis zu einem Punkt und fällt dann wieder ab.
- Ihr Maximum liegt bei vielen im moderaten Bereich; darüber übernehmen Kohlenhydrate.
- Regelmäßiges Training erhöht die Fähigkeit, Fett zu nutzen – Fettverbrennung ist aber nicht dasselbe wie Fettabbau.
„Im Fettverbrennungsbereich trainieren“ – der Begriff hält sich hartnäckig. Was wirklich dahintersteckt: Der Körper nutzt Fett am effektivsten bei moderater Belastung, nicht am Limit.
Wie der Körper Energie mischt
Bei niedriger und mittlerer Intensität deckt der Körper einen größeren Teil des Bedarfs aus Fett, bei hoher Intensität überwiegend aus Kohlenhydraten. Es ist immer eine Mischung – das Verhältnis verschiebt sich mit der Anstrengung.
Der Punkt der höchsten Fettverbrennung
Die absolute Fettverbrennung steigt zunächst mit der Intensität, erreicht ein Maximum und sinkt danach wieder, weil zunehmend Kohlenhydrate genutzt werden. Dieses Maximum liegt bei vielen grob im Bereich der halben maximalen Leistung – individuell aber sehr verschieden, abhängig von Training und Fitness.
Was Training bringt
Regelmäßiges Ausdauertraining erhöht die Fähigkeit des Körpers, Fett als Energiequelle zu nutzen – ein weiterer Grund, warum lockeres Grundlagentraining sinnvoll ist. Wichtig: Mehr Fettverbrennung im Training bedeutet nicht automatisch mehr Fettabbau – dafür bleibt die gesamte Energiebilanz entscheidend.
Maunder E., Plews D. J., Kilding A. E. (2018): Contextualising Maximal Fat Oxidation During Exercise – Determinants and Normative Values. Frontiers in Physiology 9:599 – PMC5974542
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